Mind the Gap – Modul 3: Hilfebedarfe erkennen und Gefährdungslagen wahrnehmen

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Beschreibung

Das vorliegende Modul 3 ermöglicht Ihnen eine systematische Erhebung des aktuellen Hilfebedarfs in Familien und es fördert die Wahrnehmung von Gefährdungslagen. Hierzu werden Methoden vermittelt und Tools zur Verfügung gestellt, die direkt für Sie nutzbar sind, um Ihnen eine optimale, bedarfsgerechte Unterstützung von belasteten Familiensystemen zu ermöglichen. Die Bedarfserhebung und Gefährdungsabwägung ist dabei anschlussfähig an das Screening aus Modul 1 und kann als Grundlage für die Hilfe- und ggfs. Schutzplanung (Modul 4) herangezogen werden.

Im Rahmen des Moduls 3 stehen Ihnen fünf Bausteine zur Verfügung:

  • Grundlagentext (1)
  • Online-Tool zur Bedarfserhebung auf Basis des Capability-Approaches (2)
  • Zusatzmodul zur Gefährdungsabwägung (3)
  • Handlungsleitfaden zur Sozialpädagogischen Diagnostik und Gefährdungseinschätzung (4)
  • Video-Podcast zum Thema Sozialpädagogische Diagnostik und Wahrnehmung von Gefährdungslagen (5)

Im Grundlagentext (1) findet zum einen eine umfassende Einführung in das Feld der Sozialpädagogischen Diagnostik statt. Dabei werden neben Grundlagenwissen zwei in der Praxis erprobte und erfolgreich eingesetzte Methoden der Sozialpädagogischen Diagnostik vorgestellt. Darauf aufbauend erfolgt die Erläuterung des Begriffs der Indikation im Kontext der Hilfezuweisung. Zum anderen setzt sich der Grundlagentext mit der Wahrnehmung von Gefährdungslagen auseinander. Dafür werden verschiedene Instrumente skizziert, die Fachkräfte in der Praxis bei der Risikobewertung unterstützen können.

Das Online-Tool zur Bedarfserhebung auf Basis des Capability-Approaches (2) in Kombination mit dem Zusatzmodul zur Gefährdungsabwägung (3) soll den Fachkräften ermöglichen, methodengestützt und mit vertretbarem Zeitaufwand eine Grundlage für ihr weiteres professionelles Handeln zu schaffen. Dafür werden verschiedene theoretisch fundierte und in der Praxis erprobte Fragestellungen herangezogen, um eine möglichst umfassende Erstbewertung der Situation vornehmen zu können. Bitte setzen Sie die beiden bewusst flexibel gestalteten Tools so ein, dass sie zu Ihren Arbeitsabläufen vor Ort gut passen.
Der Handlungsleitfaden (4) dient als Ergänzung zu den Online-Tools (2 und 3) dazu, die Fachkräfte in ihrem fachlichen Vorgehen zu unterstützen. Der Leitfaden erleichtert die sachgemäße Nutzung der Online-Tools. Darüber hinaus hilft er Ihnen bei der telefonischen Bedarfsermittlung mit den betreffenden Familien. Der Video-Podcast (5) vermittelt die wichtigsten Inhalte zu den Schwerpunktthemen des Moduls. Die vorgestellten Dokumente des Moduls bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln so genutzt werden, wie es zur Unterstützung Ihrer praktischen Arbeit am tauglichsten ist.

Die Inhalte des Grundlagentexts sowie des Video-Podcasts wurden auf Basis relevanter Studien im Themenfeld sowie auf Basis der Untersuchungen und Veröffentlichungen des Institutes für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) aus den letzten 25 Jahren verfasst. Die Zusammenstellung der Risikofaktoren für das Online-Screening-Tool erfolgte mit freundlicher Genehmigung auf Grundlage der Sozialpädagogischen Diagnosetabellen des bayerischen Landesjugendamtes (ZBFS). Darüber hinaus wurden u. a. die Anlässe für Maßnahmen im Kontext vorläufiger Schutzmaßnahmen, die Risiko- und Ressourceneinschätzung aus dem Dresdner Kinderschutzordner sowie das Instrument des Stuttgarter Kinderschutzbogens berücksichtigt.