Künstliche Intelligenz in der Kinder- und Jugendhilfe



18. März | 10:00 – 16:30
Künstliche Intelligenz in der Kinder- und Jugendhilfe: Was heute schon möglich ist – Erfahrungen, Nutzen, Grenzen
Hybride Fachtagung des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) und des Zentrums für Gemeinwohlorientierte KI (GKI)
📍 Frankfurt am Main und digital |📅 18. März | 10:00 bis 16:30 Uhr
Künstliche Intelligenz (KI) hat in den vergangenen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. Auch in der Kinder- und Jugendhilfe wurden die technologischen Entwicklungen intensiv diskutiert: Erwartungen, Potenziale, Risiken und ethische Fragen standen im Mittelpunkt zahlreicher Fachdebatten wie auch unserer letztjährigen Fachtagung zu diesem Thema.
Mit der Fachtagung „Jugendhilfe Aktuell“ am 18. März in Frankfurt richtet das IKJ mit dem GKI den Blick nun bewusst auf die Gegenwart:
- Was ist heute bereits konkret nutzbar?
- Welche KI-Anwendungen kommen in Einrichtungen und Jugendämtern tatsächlich zum Einsatz?
- Welche Erfahrungen liegen vor – fachlich, organisatorisch und rechtlich?
- Wie wird KI nutzbringend für Fachkräfte und Hilfeadressat:innen eingesetzt?
Thematische Schwerpunkte
Die Tagung fokussiert sich auf praxisnahe, kritisch reflektierte Einblicke in den aktuellen Stand der KI-Nutzung in der Kinder- und Jugendhilfe. Zentrale Themen sind:
- Konkrete KI-Anwendungen in der Praxis
- Unterstützung bei Dokumentation, Auswertung und Berichtswesen
- Analyse- und Assistenzsysteme für Planung, Steuerung und Qualitätssicherung
- KI-gestützte Wissensaufbereitung und Entscheidungsunterstützung
- Erfahrungen aus Einrichtungen und Jugendämtern
- Mehrwert und tatsächliche Entlastung für Fachkräfte
- Grenzen, Fehlanwendungen und Lernprozesse
- Akzeptanz bei Mitarbeitenden und Führungskräften
- Implementierung von KI-Systemen
- Voraussetzungen für eine gelingende Einführung
- Organisationsentwicklung, Qualifizierung und Beteiligung
- Rolle von Leitung, Trägern und IT-Strukturen
- Datenschutz, Datensicherheit und digitale Souveränität
- Rechtliche Rahmenbedingungen und aktuelle Herausforderungen
- Umgang mit sensiblen Daten in KI-Systemen
- Souveräne, kontrollierbare und transparente KI-Nutzung in öffentlichen und freien Trägerstrukturen
- Fachlichkeit, Ethik und Verantwortung
- Wie bleibt professionelle Urteilskraft gewahrt?
- KI als Unterstützung – nicht als Ersatz fachlicher Entscheidungen
- Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle
Referent:innen
- Dr. Nicolas Apitzsch (Sozialdezernent Unna)
- Monika Feist-Ortmanns (IKJ, Hochschule Landshut, IU)
- Prof. Dr. Julian Löhe (FH Münster)
- Prof. Dr. Michael Macsenaere (IKJ, Universität Mainz, GKI)
- Stefan Richter (Varunix)
- Tim Wüster, angefragt (Jugendamtsleitung Erkelenz)
- Praktiker:innen mit langjährigen KI-Erfahrungen
Ziel der Fachtagung
Ein zentrales Ziel der Fachtagung ist es, aufzuzeigen, wie Künstliche Intelligenz in der Kinder- und Jugendhilfe sicher, verantwortungsvoll und mit einem klar erkennbaren fachlichen Mehrwert genutzt werden kann.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage,
- wie Datenschutz, Datensicherheit und digitale Souveränität gewährleistet werden können,
- wie KI spürbar zur Entlastung von Fach- und Leitungskräften beiträgt,
- und wie KI-Anwendungen Qualifizierung, fachliche Reflexion und professionelle Entscheidungsprozesse unterstützen, ohne diese zu ersetzen.
Die Tagung vermittelt damit Orientierung und Handlungssicherheit für einen reflektierten, praxisnahen und zugleich rechtssicheren Einsatz von KI in der Kinder- und Jugendhilfe.
Zielgruppe
- Wissenschaftler:innen mit Praxisbezug
- Fach- und Leitungskräfte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Mitarbeitende und Führungskräfte in Jugendämtern
- Trägerverantwortliche
- Politik, Verwaltung und Fachöffentlichkeit
Kosten
Digital: 129 €
Präsenz: 185 € inkl. Verpflegung
Veranstaltungsort
Haus am Dom | Domplatz 3 | 60311 Frankfurt am Main
